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Sponsored Tweets, Google Maps Lite, Adwords-Metriken [Briefing]

30.4.2015 - von - Briefing Kommentar schreiben

google maps lite

Am heutigen Donnerstag im Briefing: Gesponserte Tweets stechen weniger hervor, Google gibt die Kachelansicht bei Gmail und seine alten Maps auf, bei Yandex erleben Links ein Comeback. Außerdem: Unterschätzte Adwords-Reports – auch für SEO – sowie eine neue PPC-Metrik.

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SEO

Yandex: Was das Comeback vom Rankingfaktor „Links“ bedeutet. Der russische Search-Marktführer Yandex wusste sich Ende 2013 im Kampf gegen Linkkauf nicht anders zu helfen, als Links als Ranking-Kriterium für einige kommerzielle Keywords komplett aufzugeben. Vor zwei Wochen wurde ein neues Update angekündigt, mit dem Links – auch offiziell – wieder ein Ranking-Faktor sind. Yandex will bezahlte Links jetzt deutlich besser erkennen können als zuvor. Analog zu Google erhalten betroffene Webmaster Hinweise in den Webmaster Tools und Abstrafungen im Ranking. [Russian Search Tips]

Social Media

5 Tipps für die eigene Social-Media-Strategie. Unternehmen und Freelancer sind noch viel zu häufig im Blindflug im Social Web unterwegs, meint Björn Tantau – und nennt fünf Schlüsselfaktoren für den eigenen Erfolg. So solle man seine Zeit nur in sinnvolle Kanäle investieren, sich mit Zielmarkt und Zielgruppe vorab genau beschäftigen, Wissen großzügig teilen, wirklich hilfreiche Inhalte erstellen und vor allem: dran bleiben. [Björn Tantau]

Gesponserte Tweets jetzt ohne farbliche Kennzeichnung. Über Nacht entfernte Twitter den gelben „Promoted by“ (deutsch: „Gesponsert“) Badge bei bezahlten Tweets – weltweit, Desktop wie mobil. Die gesponserten Tweets fügen sich damit unauffälliger in den persönlichen News-Stream ein. Einen Hinweis auf die Werblichkeit eines Tweets gibt es weiterhin, allerdings wird der Werbende nicht mehr ausdrücklich genannt. [Marketing Land]

Content Marketing

Wie Amazon über kostenlose Kindle Books für Autos wirbt. Längst steht Amazon mit beiden Beinen im Werbegeschäft: Die Tablets der Fire-Familie gibt es “mit Spezialangeboten” günstiger, und auch beim Kindle können Leser sparen, wenn sie Reklame auf dem Sperrbildschirm akzeptieren. Anzeigt wird meist Werbung für Produkte bei Amazon, doch dabei bleibt es nicht: Mittels kostenloser eBooks kurbelt der Konzern indirekt den Umsatz von Auto-Herstellern an. [om8]

Corporate Blogging: Tipps für den Unternehmensblog. Wie wird der hauseigene Unternehmensblog zu mehr als einem Staub ansetzenden Feigenblatt der eigenen Ambitionen? Die Chefin der Content-Marketing-Agentur Koozai, selbst Betreiber eines vielgelesenen Fachblog, erklärt in einem 9-minütigen Video, worauf es ankommt. [Koozai Blog]

Warum auch nicht konvertierende Kunden immens wichtig sind. Die Fokussierung auf Conversions verstellt den Blick auf „Cheerleader“, die vielleicht keine direkten Umsätze generieren, aber für den Erfolg eines Unternehmen essentiell sind. Über Content Marketing werden Fans aufgebaut und gepflegt, die unter anderem mittels Empfehlungen für indirekte Leads sorgen. Wie man diese Fans identifiziert und bei der Stange hält. [Kissmetrics Blog]

E-Mail Marketing

“Schockierend”: Clickbait-Betreffs mindern Öffnungsrate von E-Mails. Vorsicht mit allzu effektheischenden E-Mail-Betreffs: Was im Social Web häufig (noch) funktioniert, kann bei Mailings zu miesen Öffnungsrate führen. Big-Data-Spezialist Return Path analysierte die Betreffs von 9 Millionen E-Mails an mehr als 2 Millionen Abonnenten und kam zum Schluss, dass Phrasen wie “Das Geheimnis von” und “Schockierend” zu signifikant niedrigeren Öffnungsraten führen. Auch bei der Betreff-Länge gab es Überraschungen. [om8]

Google schaltet Kachel-Ansicht für Gmail ab. Die alternative Grid View von Gmail, bei der Marketing-E-Mails („Werbung“-Tab) optional in einer pinterestartigen Bildkachel-Ansicht angezeigt werden konnten, ist Geschichte. Offenbar interessierten sich zu wenige Nutzer für eine visuelle Aufbereitung ihrer Inbox, Text-Betreffs bleiben auch im E-Mail Marketing das Maß aller Dinge. [Marketing Land | Gmail Blog (Vorstellung im März 2014)

PPC

3 unterschätzte Adwords-Reports für bessere Resultate, paid wie organisch. Viele Unternehmen und Agenturen holen zu wenig aus den Google-Adwords-Reports. Agentur-Manager Thomas Stern nennt drei oftmals überklickte Ansichten, aus denen sich wertvolle Erkenntnisse sowohl für das PPC- als auch für das SEO-Team gewinnen lassen. Etwa zur Relevanz (!= Suchvolumen) von Keywords und natürlich zu den richtigen CPCs zu den richtigen Keywords. [Search Engine Land]

Vorschlag für eine neue Performance-Metrik: „Gewichteter Keyword-Wert“. Die Betrachtung von Analytics- und Adwords-Kennzahlen bei der Bewertung von Keywords erfolgt zu eindimensional, sagt PPC-Spezialist Kevin Klein. Er schlägt eine kombinierte Kennzahl Vor, mit der der Wert eines Keywords für den ganz eigenen Conversion Funnel bestimmt werden kann. [PPC Hero]

Local

Google Maps: Lite Modus löst klassische Ansicht ab. Der vor einigen Wochen vorgestellte Lite Modus, konzipiert für Nutzer älterer Desktop-Rechner, schickt die bis 2013 reguläre und zuletzt nur noch auf langsameren Systemen ausgespielte klassische Ansicht zügig in Rente. Auf langsamen Systemen wird bereits jetzt Lite Modus statt Classic Modus ausgespielt. Noch gibt es die Möglichkeit zum direkten Aufruf des Classic Modus; Google zeigt jetzt allerdings an, dass diese Version bald abgeschaltet wird. Im ressourcensparenden Lite Modus fehlen unter anderem 3D-Bilder und einige Einstellungen (Ort an Auto senden, Entfernungen messen, …). [Google Operating System (News) | Google Maps Lite Modus | Google Maps Classic Modus | Google Maps Hilfe (Lite Modus)]

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