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E-Mail-Marketing zu Weihnachten: frühzeitig senden, Feiertage meiden

24.11.2015 - von - E-Mail-Marketing Kommentar schreiben

shutter christmas shopping

Die umsatzstärkste Zeit des Online-Shopping-Jahres steht unmittelbar vor der Tür, und E-Mails werden auch in diesem Jahr wieder ein Garant für die Aktivierung von Bestandskunden sein. Damit die E-Mail-Kampagnen zu Weihnachten ein Erfolg werden, sollten Online Marketer einiges beachten – und sich vor allem nicht zu viel Zeit lassen.

Vor allem in den USA geht es in dieser Woche Schlag auf Schlag: Donnerstag ist Thanksgiving, direkt gefolgt vom Black Friday, dem umsatzstärksten Tag des Jahres. Und am kommenden Montag schließt sich der Cyber Monday an. Alle drei Tage sowie das dazwischen liegende Wochenende werden von Händlern für Preisaktionen genutzt. Kaum ein Anbieter hat gleichwohl das Glück, dass von außen in erheblichem Umfang über die Aktionsangebote berichtet wird, wie das aktuell bei der Cyber-Monday-Woche von Amazon der Fall ist.

5 Tipps für vorweihnachtliches E-Mail-Marketing

Geht es um Aufmerksamkeit für die eigenen Promotionen, steht naturgemäß der E-Mail-Verteiler mit Bestandskunden und Interessierten weit oben auf der Marketing-Agenda. Allerdings ist E-Mail-Marketing zur Vorweihnachtszeit alles andere als trivial. Das Fachblog Marketing Land hat für einen Artikel hilfreiche Tipps und spannende Analysedaten direkt aus der Hand von E-Mail-Marketing-Dienstleistern. Daraus lassen sich folgende 5 Tipps für E-Mail-Marketing zur Weihnachtszeit extrahieren.

1. Meide Familientage. An Thanksgiving zugestellte E-Mails haben die niedrigsten Öffnungsraten im gesamten November, erklärte ein Manager von Godaddy (betreiben unter anderem den Newsletter-Dienstleister Mad Mimi) im Gespräch mit Marketing Land. Ein äquivalenter Feiertag fehlt hierzulande zwar – Marketing-E-Mails auf Adventssonntagabende zu planen, ist sicherlich aber auch keine gute Idee.

2. Versende frühzeitig. Die weitaus überwiegende Zahl von Mailings zu Aktionsangeboten an Black Friday und Cyber Monday wurde im vergangenen Jahr verschickt – an Black Friday und Cyber Monday.

e-mail-marketing weihnachten

Der E-Mail-Marketing-Dienstleister SendGrid ist höchst verwundert über die von ihm erhobenen Zahlen und bezeichnet die späten Aussendungen gegenüber Marketing Land als einen schweren Fehler. Viele der E-Mails seien sogar relativ spät am jeweiligen Online-Shopping-Tag verschickt worden – dabei sei gerade der Black Friday bekannt dafür, dass Kunden früh morgens oder sogar schon um Mitternacht auf Einkaufstour gehen. Blöd für Shopbetreiber, wenn sie dann noch überhaupt keine Kenntnis von den eigenen Angeboten haben.

3. Denke mobil und barrierefrei. Im Weihnachtsgeschäft des Jahres 2015 ein überflüssiger Hinweis, sollte man meinen. Tatsächlich haben aber auch heute noch ein großer Teil der E-Mail-Templates eine fixe Breite von rund 600px, was bei vielen Smartphones horizontales Scrollen notwendig macht. Darauf weist SendGrid hin. Außerdem sei an eine Nur-Text-Version zu denken, das eigentliche HTML-Mailing dürfe nicht mit Bildern überfrachtet werden – nicht zuletzt wegen Spam-Filtern.

4. Segmentiere. Umso zielgerichteter und kleinteiliger eine E-Mail-Marketing-Kampagne ist, desto höher sind Öffnungs- und Klickraten und desto weniger Austragungen gibt es. Was generell gilt, ist natürlich auch zu Weihnachten zu beachten.

5. Übertreibe es nicht. Eine weitere E-Mail-Marketing-Regel, die kurz vor Weihnachten allerdings gerne mal über Bord geworfen wird, ist die der maßvollen Sendefrequenz. „Verschicke mehrere E-Mails am Tag nur äußerst selten und auch nur an Empfänger, die dauerhaft viel mit deinen E-Mails interagieren“, rät SendGrid. Übermäßig viele Aussendungen führen zu hohen Abmelderaten und wenig Openings.

Mitlernende Filter erschweren E-Mail-Marketing

Überhaupt ist es für Händler im Jahr 2015 so schwer wie vielleicht noch nie, in den Posteingängen ihrer E-Mail-Empfänger sichtbar zu sein. Dienstleister ReturnPath führt an, selbst E-Mails von besonders vertrauenswürdigen whitegelisteten Händler würden inzwischen durchschnittlich zu 24 Prozent blockiert oder in Spam-Ordnern landen – im Jahr 2014 waren es nur 13 Prozent. Verantwortlich dafür sei vor allem immer intelligentere „mitlernende“ Filter auf Seiten der Mailbox-Provider. Umso wichtiger ist es, bei den E-Mail-Marketing-Komponenten, die man unmittelbar in der eigenen Hand hat, alles richtig zu machen.

<Bildnachweis: Christmas Shopping von Shutterstock>

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