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Snapchat, Social-Media-Geschäftsmodelle, .sucks [Briefing]

Im Briefing am heutigen Donnerstag: Warum über 25-Jährige meist wenig mit Snapchat anfangen können, wie mobil Facebook bereits ist, was bei der Überlegung „Content Marketing vs. Native Advertising“ die richtige Wahl ist, wie 15 Unternehmer mit Social Media Geld verdienen – und wie man zu dot sucks stehen sollte.

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Online Marketing allgemein

Wie man in einer unbeliebten Industrie wirbt: Die Bewerbung eines trockenen und gesellschaftlich wenig populären Geschäftes (Anwälte, Immobilienmarkler) stellt Online-Marketer vor spezifische Herausforderungen. Wichtig: Frühzeitig die richtigen Plattformen identifizieren und bespielen, großzügig sein (auch als SEO- und Social-Media-Strategie), die Bedürfnisse der Zielgruppe identifizieren und entsprechende Inhalte anbieten. [Search Engine People]

Wie umgehen mit .sucks?: In den letzten Jahren gab es eine Vielzahl neuer TLDs, aber keine erregte die Gemüter so wie die neue TLD .sucks. Noch bis zum 01. Juni läuft die Sunrise Period, bei der sich interessierte Marken „ihren“ Namen vom kanadischen Registrar sichern können – für eine Jahresgebühr von 2.499 US-Dollar. Bei der zentralen Domainverwaltung ICANN gingen so viele Beschwerden wegen dieser vermeintlichen Erpressung ein, dass die US-Wirtschaftsbehörde eingeschaltet wurde. Econsultancy empfiehlt Marken, die Finger von der TLD zu lassen und „einfach nicht zu sucken“ – selbst bei Registrierung der Domain würden unzufriedene Kunden zahlreiche andere Wege finden, ihrem Ärger Luft zu machen. [Econsultancy | PR Week]

SEO

Bing erklärt seine Bilder-Suche. In diesem Monat hat Microsoft eine neue Bilder-Suche für seine Suchmaschine Bing live geschaltet. In einem Blogpost erklären zwei Entwickler jetzt, wie der „Image Search Graph“ tickt. So habe die erste Generation von Bildersuchen ähnlich funktioniert wie Text-Suchmaschinen, Bilder seien vor allem anhand ihrer URLs analysiert worden. Diese Übertragung funktioniere aber nicht, weil 59 Prozent aller Bilder im Netz mehr als einmal vorhanden sind – ein großer Teil davon sogar mehr als 100x. Die Lösung: Ein intelligenter Crawler, der den Bildinhalt versteht. [Bing Blog]

SEM

Spendings: Yahoo/Bing gewinnt, Google konstant, Smartphone-CPCs niedrig. Im quartalsweise von Adobe publizierten Digital Advertising Benchmark Report konstatiert das Software-Unternehmen boomende Werbe-Spendings bei Yahoo/Bing, während Google auf sehr hohem Niveau verweilt. Weltweit stiegen die Spendings für Suchanzeigen bei Yahoo/Bing im 1. Quartal 2015 gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 22 Prozent, in der EMEA-Region sogar um 29 Prozent. Vor allem in den Bereichen Media/Entertainment und Reise spielt Yahoo/Bing eine große Rolle, analysiert Adobe. Die CPCs bei Smartphone-Suchen sind nach wie vor deutlich geringer als bei Tablet- und Desktop-Suchen. [cmo.com (gehört Adobe) | Report (pdf)]

Content Marketing

Google-Analytics-Kennzahlen, die jedes Content-Marketing-Team kennen und verstehen muss. Zur Beurteilung des ROI von Marketing-Maßnahmen ist es essentiell, die richtigen Ziele zu definieren. Content-Marketing-Experte Jonathan Blank rät dazu, zwischen Micro- und Macro-Zielen zu unterscheiden und mittels der Google-Analytics-Funktion „erweiterte Segmente“ den Traffic zu analysieren. [Marketing Land | Google Analytics (erweiterte Segmente)]

Content Marketing vs. Native Advertising: Die beiden Begriffe werden insbesondere von Außenstehenden häufig synonym zueinander verwendet, unterscheiden sich aber fundamental. Heidi Cohen führt die Unterschiede zwischen eigenem Kanal und bezahlter Werbebotschaft Anderswo auf – und gibt Ratschläge, welche Marketing-Form für welches -Ziel die richtige Wahl ist. [Heidi Cohen]

Social Media

Facebook: Wachsende Umsätze, reduzierte Gewinne, Mobile-Boom. Die am gestrigen Mittwochabend vorgelegten Quartalszahlen des sozialen Netzwerk bargen Licht und Schatten. Die Umsätze legten im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 42 Prozent auf 3,54 Milliarden US-Dollar zu, der Gewinn reduzierte sich aufgrund von Investitionen um ein Fünftel auf 512 Millionen US-Dollar. 73 Prozent davon wurden mit mobilen Anzeigen erwirtschaftet. Aktuell hat Facebook 1,44 Milliarden monatliche Nutzer weltweit. 936 Millionen loggen sich täglich ein, satte 798 Millionen nutzen dafür Mobilgeräte (Smartphones, Tablets). [Facebook IR | WiWo]

15 Unternehmer, die mit Social Media Geld verdienen. Geld verdienen mit Social Media? Das geht nicht nur auf Agentur- oder Unternehmensseite oder als Anhängsel des eigentlichen Geschäftsmodells. Die populäre Social-Media-Suite Buffer nennt 6 Monetarisierungsmögichkeiten und stellt 15 Gründer vor, die ihren wirtschaftlichen Erfolg sozialen Medien verdanken. [Buffer Blog]

Warum Snapchat für über 25-Jährige ein Mysterium ist: Bei der Jugend gilt Facebook seit längerem als uncool, sie tummelt sich eher bei (der Facebook-Tochter) Instagram – und bei Snapchat. Für Ältere scheint das Snapchat-Prinzip – sich selbst löschende Clips – völlig sinnfrei, schon die nur aus Icons bestehende Website gibt Rätsel auf. Usertesting.com hat eine Studie mit 18 Snapchat-Neulingen aus zwei Altersgruppen durchgeführt und analysiert, wie unterschiedlich Einstieg und Nutzung der App erfolgen, die ganz ohne Tutorial auskommt. In Kurzform: Viele der Schlüsselfunktionen, die junge Menschen blendend unterhalten, irritieren „Ältere“ eher. [Usertesting | Snapchat.com]

Bildnachweis: Social Media Icons von Shutterstock

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