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Twitter erhöht Zeichen-Limit für Direktnachrichten von 140 auf 10.000

Schon in wenigen Wochen fällt bei Twitter die Zeichenbegrenzung für Direktnachrichten. Statt 140 Zeichen können private Nachrichten künftig praktisch unbegrenzt lang sein. Im Verbund mit einer weiteren jüngst eingeführten Neuerung gewinnt Twitter damit auch für Unternehmen.

Bei Twitter dreht sich alles um 140 Zeichen: Die eigentlichen Tweets (nebst Replys) dürfen exakt so viele Zeichen umfassen, und auch Direktnachrichten müssen mit diesem Limit im Hinterkopf verfasst werden – bislang. Denn nachdem Twitter unlängst die Zeichenlänge von Retweets de facto verlängerte (auf 140 eigene Zeichen plus Retweet), fallen bei Direktnachrichten jetzt nahezu sämtliche Beschränkungen.

Faktische Aufhebung von Zeichenbegrenzung

Wie Twitter am gestrigen Donnerstag in seinem Entwicklerblog mitteilte, wird das 140-Zeichen-Limit für Direktnachrichten im Juli drastisch erhöht – auf ganz 10.000 Zeichen. Das entspricht mehreren Tausend Wörtern und einer faktischen Streichung des Limits.

Eine wirkliche Begründung für die Umstellung gibt es seitens Twitter nicht. Die ist aber auch nicht nötig, denn die Begrenzung auf 140 Zeichen leuchtete für Direktnachrichten längst nicht so ein wie bei Tweets. Geht es in der Timeline um eine kompakte und pointierte Darstellung von „Grundrauschen“, haben private Nachrichten schon durch ihren direkten Bezug an einen Adressaten eine ganz andere Qualität.

Bessere Qualitäten als Support-Tool

Mit der Öffnung wird der Kurznachrichtendienst ein stückweit zum Messenger (ob es auch eine Stand-Alone-App a la Facebok geben wird?) – und verbessert seine Qualitäten als Support-Tool für Unternehmen. Erst vor wenigen Wochen führte Twitter vor allem für diese Zielgruppe die Funktion ein, auf Wunsch auch Direktnachrichten von Nutzern zu erhalten, denen man nicht folgt. Die Erweiterung der Zeichenzahl dürfte bei @telekom_hilft, @db_bahn & Co. ebenfalls mit Wohlwollen zur Kenntnis genommen werden, wird dadurch doch eine – im Wortsinne – unbeschränktere Kommunikation mit den Kunden ermöglicht.

<Bildnachweis: Twitter von Shutterstock>

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